Aktuelles

Depesche / Schlagzeilen

Gelebte Kooperation

Kooperationen zu schließen, ist nicht schwer. Sie im Sinne aller beteiligten Parteien mit Leben zu füllen und zum Wohle unserer Patienten auch am Leben zu halten, zählt im Krankenhausalltag oftmals zu den Herausforderungen. Umso erfreulicher ist es, wenn das Herz der geburtshilflich-gynäkologische Zusammenarbeit zwischen der „großen Schwester“, der Regensburger Klinik St. Hedwig, und dem „kleinen Bruder“, dem Krankenhaus St. Barbara Schwandorf, erfolgreich im Einklang des Verbundgedankens schlägt.

07.06.2019
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Rheumatoide Arthritis

Unter rheumatoider Arthritis versteht man eine entzündliche Erkrankung der Gelenke mit meist chronischem Verlauf. Die Erkrankung kann an mehreren Gelenken auftreten und auch andere Körperbereiche betreffen. Sie verläuft in vielen Fällen schubweise, Phasen mit und ohne Beschwerden wechseln sich ab. Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke.

In Deutschland sind circa 440000 Menschen betroffen.

18.04.2019
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Ernährung im Alter

Unsere tägliche Ernährung ist in den letzten Jahren zunehmend „in aller Munde“. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hat klare, einfache Empfehlungen für die tägliche Ernährung herausgegeben („10 Regeln der DGE“). Darunter mischen sich in unserer Gesellschaft viele populärwissenschaftliche Informationen und „modische“ Ernährungstrends.

 

25.03.2019
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Einführung der elektronischen Voranmeldung durch den Rettungsdienst

Seit vielen Jahren nehmen die Zahlen der Behandlungen in den Notaufnahmen in ganz Deutschland zu. Dies hat viele Gründe, beispielhaft seien hier die Änderung der Altersstruktur (und damit eine höhere Morbidität), der Wunsch nach einer Rund-um-die-Uhr Versorgung auf hohem Niveau, die Abnahme der Hausarztdichte in ländlichen Gegenden und auch das qualitativ hohe Angebot der Versorgung durch die Krankenhäuser genannt. Der Krankenhausverbund der Barmherzigen Brüder macht hier keine Ausnahme und erfährt in allen Notaufnahmen der Verbundkrankenhäuser eine Zunahme der Patientenkontakte von bis zu 10% pro Jahr.

 

13.02.2019
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Spannungsfeld Intensivmedizin

Seit Jahren wird fleißig an allen Krankenhäusern der Barmherzigen Brüder in Bayern gebaut. „Intensivstationen braucht das Land“, die Menschen werden immer älter, aber auch kränker und die Intensivstationen sind überfüllt. In Zeiten einer heftigen Grippewelle, wie wir sie 2018 erlebt haben, mussten sich Intensivstationen abmelden, weil sie nicht mehr aufnahmefähig waren.

20.12.2018
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Die akute Schlaganfallversorgung im Wandel der Zeit

Der ischämische Schlaganfall – jede Sekunde zählt

 

 

Der ischämische Schlaganfall kann innerhalb kürzester Zeit einerseits zum Tod oder andererseits zu bleibenden Beeinträchtigungen verschiedenster Körperfunktionen führen. Hierbei ist insbesondere die Sprachproduktion, das Sprachverständnis und die Fähigkeit Bewegungen auszuführen von Bedeutung. Verursacht wird der ischämische Schlaganfall durch eine Minderversorgung von Teilen des Gehirnes mit Blut, bedingt durch einen Verschluss der hirnversorgenden Blutgefäße. Im Falle einer rechtzeitigen und erfolgreichen Therapie kann die Blutversorgung des Gehirnes wiederhergestellt werden und die gesundheitlichen Folgen eines ischämischen Schlaganfalles können gemindert oder sogar weitestgehend aufgehoben werden (1).

 

16.11.2018
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Ärztlich Assistierter Suizid

Patienten, die sich wünschen zu sterben, sind in der Regel schwer krank. Ihre Krankheit führt zum Tod und die Palliativmedizin steht dafür ein, dass Sterben ein würdevolles Sterben ist. Die Kunst, den Tod nicht heraus zu zögern und ein Leiden für die Menschen erträglich zu machen, ist die palliativmedizinische Kunst. Viel zu oft verlängern wir Ärzte das Sterben und das ist würdelos.

22.03.2017
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Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Im KUNO-Kindernotfallzentrum in Regensburg werden jährlich knapp 30.000 Kinder und Jugendliche versorgt. Bei kontinuierlich steigender Tendenz hat sich die Patientenzahl damit innerhalb weniger Jahre fast verdoppelt. Ein Großteil der Patienten bedarf lediglich einer ambulanten Behandlung und kann nach dieser gleich wieder nach Hause gehen. Lediglich circa 10 Prozent der Patienten sind so schwer erkrankt, dass sie in die Klinik aufgenommen werden müssen. Seit Jahren nimmt dabei vor allem das Patientenaufkommen in den Abendstunden und bis tief in die Nacht, also dann, wenn die Praxen schließen, stark zu. Derzeit beträgt es etwa 50 Prozent. Auch um diese Zeit nimmt der Anteil an stationär aufgenommenen Patienten nicht wesentlich zu. Dies zeigt, dass nicht die Krankheitsschwere oder Dringlichkeit den abendlichen Besuch im KUNO-Notfallzentrum steuern, sondern andere, nicht primär medizinische Gründe.

14.02.2017
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Vorteile der ortsnahen Versorgung mit Zytostatika in unserem Verbund

Zytostatika sind hocheffektive, aber auch sehr toxische chemische oder biologische Substanzen, die für schwerkranke Patienten individuell in den Krankenhausapotheken ad hoc hergestellt werden. Diese Substanzen sind zum Teil sehr kurz haltbar, so dass sie unmittelbar nach patientenindividueller Herstellung appliziert werden müssen. Beispielsweise müssen Bendamustin oder Decitabin sofort verwendet werden. Belimumab, Azacitidin, Cabazitaxel oder Bortezomib sind innerhalb von 1 bis 22 Stunden zu applizieren.

01.08.2016
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Medizinische Versorgung von minderjährigen Flüchtlingen - Herausforderungen, Denkansätze, Lösungen

Die aktuelle Flüchtlingssituation stellt die Gesundheitseinrichtungen in Deutschland vor eine große Aufgabe. Dies gilt auch für die KinderUniversitätsklinik Ostbayern (KUNO) an der Regensburger Klinik St. Hedwig und insbesondere deren KUNO-Kinder-Notfallzentrum. Pauschallösungen gibt es nicht. Fehlende Fremdsprachenkenntnisse sind noch das geringste Problem, mit dem Ärzte und Pflegemitarbeiter zu kämpfen haben. Hierfür zum Beispiel hat die Klinik St. Hedwig einen konkreten Ansatz gefunden. An der Bewältigung der anderen Herausforderungen muss allerdings überregional gearbeitet werden. Ein Runder Tisch könnte Lösungsperspektiven definieren.

22.06.2016
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