Aktuelles

Depesche / Schlagzeilen

Ärztlich Assistierter Suizid

Patienten, die sich wünschen zu sterben, sind in der Regel schwer krank. Ihre Krankheit führt zum Tod und die Palliativmedizin steht dafür ein, dass Sterben ein würdevolles Sterben ist. Die Kunst, den Tod nicht heraus zu zögern und ein Leiden für die Menschen erträglich zu machen, ist die palliativmedizinische Kunst. Viel zu oft verlängern wir Ärzte das Sterben und das ist würdelos.

22.03.2017
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Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Im KUNO-Kindernotfallzentrum in Regensburg werden jährlich knapp 30.000 Kinder und Jugendliche versorgt. Bei kontinuierlich steigender Tendenz hat sich die Patientenzahl damit innerhalb weniger Jahre fast verdoppelt. Ein Großteil der Patienten bedarf lediglich einer ambulanten Behandlung und kann nach dieser gleich wieder nach Hause gehen. Lediglich circa 10 Prozent der Patienten sind so schwer erkrankt, dass sie in die Klinik aufgenommen werden müssen. Seit Jahren nimmt dabei vor allem das Patientenaufkommen in den Abendstunden und bis tief in die Nacht, also dann, wenn die Praxen schließen, stark zu. Derzeit beträgt es etwa 50 Prozent. Auch um diese Zeit nimmt der Anteil an stationär aufgenommenen Patienten nicht wesentlich zu. Dies zeigt, dass nicht die Krankheitsschwere oder Dringlichkeit den abendlichen Besuch im KUNO-Notfallzentrum steuern, sondern andere, nicht primär medizinische Gründe.

14.02.2017
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Vorteile der ortsnahen Versorgung mit Zytostatika in unserem Verbund

Zytostatika sind hocheffektive, aber auch sehr toxische chemische oder biologische Substanzen, die für schwerkranke Patienten individuell in den Krankenhausapotheken ad hoc hergestellt werden. Diese Substanzen sind zum Teil sehr kurz haltbar, so dass sie unmittelbar nach patientenindividueller Herstellung appliziert werden müssen. Beispielsweise müssen Bendamustin oder Decitabin sofort verwendet werden. Belimumab, Azacitidin, Cabazitaxel oder Bortezomib sind innerhalb von 1 bis 22 Stunden zu applizieren.

01.08.2016
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Medizinische Versorgung von minderjährigen Flüchtlingen - Herausforderungen, Denkansätze, Lösungen

Die aktuelle Flüchtlingssituation stellt die Gesundheitseinrichtungen in Deutschland vor eine große Aufgabe. Dies gilt auch für die KinderUniversitätsklinik Ostbayern (KUNO) an der Regensburger Klinik St. Hedwig und insbesondere deren KUNO-Kinder-Notfallzentrum. Pauschallösungen gibt es nicht. Fehlende Fremdsprachenkenntnisse sind noch das geringste Problem, mit dem Ärzte und Pflegemitarbeiter zu kämpfen haben. Hierfür zum Beispiel hat die Klinik St. Hedwig einen konkreten Ansatz gefunden. An der Bewältigung der anderen Herausforderungen muss allerdings überregional gearbeitet werden. Ein Runder Tisch könnte Lösungsperspektiven definieren.

22.06.2016
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